Außer den Pasos leben auf dem Hof noch ca. 60 Pferde 20 verschiedener Rassen. Einige von ihnen wurden Deutsche- und Europameister in verschiedenen Disziplinen.
Viele Pferde wurden mir geschenkt oder freigekauft, alle Tiere von mir ausgebildet oder Korrektur geritten.
Sie stammen aus teilweise sehr schlimmen Verhältnissen und waren psychisch und physisch zerstört.
Zwei Hengste (jetzt Wallache) haben massiv Menschen angegriffen.
Die Pferde sind nach meiner Ausbildung von Kindern, Anfängern und auch von Behinderten reitbar.
Ich arbeite nach den Methoden von Natural Horsemanship (Pat Parelli) und bei Bedarf nach TTEAM.
Natural Horsemanship funktioniert, weil es auf natürlichem Verständnis für die Naturgesetze basiert.
Es ist Kommunikation durch Verstehen und Psychologie, nicht durch Gewalt, Angst und Einschüchterung.
Es betrachtet die Welt aus der Sicht des Pferdes.
Ich benötige keine verhindernden Hilfsmittel, wie scharfe Zäumungen oder schmerzbereitende Nasenriemen.
Dieses System lehrt den Menschen zuerst zu denken wie ein Pferd, bevor er denkt wie ein Mensch. Auch schwierige Pferde werden nicht gebrochen, sondern zur Mitarbeit animiert.
Ziel ist, dass den Pferden die Arbeit genauso Spaß macht, wie dem Besitzer.
Der oberste Grundsatz meines amerikanischen Trainers im Bezug auf Pferde lautet: „Hard in desire.“
Ein Pferd ist mehr als nur ein reitbares Tier. Es ist eine Einstellung auf vier Füßen.
Durch die vielen Pferde des Hofes, die uns geschenkt oder freigekauft wurden und unzähligen Berittpferde habe ich sehr viel Erfahrung mit verdorbenen und psychisch kranken Tieren.
Viele von ihnen verweigerten jegliche Mitarbeit und wurden mir als „hochgradig stur“ gebracht.
Seit 1999 werden von uns auch kranke, besonders hufkranke, Pferde zur Heilung aufgenommen. Ich unterstütze die Behandlung der Pferde mit Bachblüten und Homöopathie. Viele Tiere haben Wirbel verschoben und Blockaden. In Zusammenarbeit mit einer Heilpraktikerin und einer guten Physiotherapeutin wird dieses Problem behoben.
Einigen "unheilbar kranken" Pferden wurde hier geholfen.
Die reiterliche Ausbildung wird fortgesetzt nach den Lehren von Guérinière, dem Meister der altklassischen Reitkunst, dessen Gesetze auf jede Pferderasse der Welt anwendbar sind. Hohe Schule an der Hand und unter dem Sattel fördern die Pferde in jeder Reitweise.
Der Tölt wird sicher und ausdrucksstark durch diese Dressurarbeit. Biegungen und Seitengänge gymnastizieren, die Versammlung kommt durch die zunehmende Hankenbiegung.
Das Training gestaltet sich sehr individuell. Kein Pferd wird in ein Ausbildungssystem gepresst. Durch meine Erfahrungen mit vielen Rassen und Reitweisen ist meine Trainingsmethode fair für jedes Pferd. Ziel ist das physisch und psychisch entspannte Pferd, das alle Lektionen Schritt für Schritt erlernen kann.
Die Sensibilität von hochblütigen Pferden, z.B. Paso Peruanos, verlangt meiner Meinung nach noch mehr Einfühlungsvermögen, um ihr Vertrauen zu gewinnen.
Importpferde sind oft durch den langen Transport oder durch falsche, wenn nicht brutale Behandlung verstört. Sie wehren sich oder haben sich bereits aufgegeben, wie viele meiner freigekauften Pferde.
Durch jahrelangen Umgang mit Arabern habe ich sehr viel Gefühl für sensible Rassen entwickelt.
Das Konzept meiner Arbeit: Vertrauen durch Autorität und Konsequenz führte bisher immer zum Erfolg.
Meine Erfolge bei der „Menschenausbildung“: die vielen glücklichen behinderten Reiter, die Gruppen aus Frauenhäusern;
Erwachsenen- Senioren- und Kinderausbildung seit vielen Jahren und natürlich die reiterlichen Fähigkeiten meiner Tochter Sarah Olk, jetzt Ramseger, die mich bei meiner Arbeit unterstützt.
Ausbildungspferde können jederzeit zu uns kommen. Die Unterbringung erfolgt in Gastpaddocks oder, auf Wunsch, in unserer Herde.
Dort können kranke Pferde am besten die Wunden von Körper und Seele auskurieren.
Gesunde Tiere erleben ein intaktes Sozialverhalten von Artgenossen.
Ich arbeite 7 mal pro Woche mit dem Pferd (Preise nicht für Hengste).
Der Beritt und die Pension werden vom Pferdehof in den Eichen berechnet.
Die Pferde-Pension beträgt für zwischen 6,-- und 10,-- Euro pro Tag
(je nach Jahreszeit und Wünschen).
Preise für den Beritt:
1 Woche EUR 210,--
2 Wochen EUR 350,--
3 Wochen EUR 420 ,--
4 Wochen EUR 500,--
ab 5 Wochen EUR 110,-- pro Woche
Die Ausbildungswünsche – Anreiten, Korrektur, Weiterbildung bis zur Turniervorstellung - werden detailliert mit dem Besitzer besprochen. Da die Ausbildung von Hengsten mit mehr Aufwand verbunden ist, werden die Preise individuell abgesprochen. Eine Vorstellung zur Körung beim Rheinischen Pferdestammbuch ist durch mich möglich.
Ich helfe auch gern bei der Beantragung von Papieren.
Die Teilnahme an der Ausbildung des Pferdes durch den Besitzer ist erwünscht.
Falls Sie mein Konzept interessiert, würde ich mich über einen Anruf oder Besuch freuen.
Bitte um vorherige Anmeldung: 0177 2996725
oder per Mail: reiten-mit-niveau@gmx.de
Mehr Fotos finden Sie unter http://picasaweb.google.com/IngeborgHellwig |